Montag, 23. Dezember 2013

Bewerbungstipps: Das Anschreiben



Mit Deinem Bewerbungsschreiben weckst Du unser Interesse an dir selbst und deiner Bewerbung. Du zeigst uns deine Stärken, Qualifikationen und Erfahrungen und machst uns klar und deutlich, warum Du dich auf die Stelle bewirbst und warum Du der beste Kandidat oder die beste Kandidatin bist, den wir dafür bekommen können. Wichtig hierbei ist, dass Du im Anschreiben nicht einfach nur das vorweg nimmst, was gleich im Lebenslauf stehen wird.


Das Formulieren eines Anschreibens ist gar nicht so schwer. Ausschlaggebend ist, wie viel Leidenschaft Du zeigst. Du kannt alles noch so korrekt und perfekt darstellen – wenn der Funke nicht überspringt, verliert deine Bewerung schnell unser Interesse. In deinem Lebenslauf steht vielleicht, dass Du ein Praktikum in einem vergleichbaren Unternehmen und Bereich absolviert hast, aber wie Du dich gefühlt hast, mit welchem Elan Du dein Projekt durchgeführt hast – das muss im Anschreiben rüberkommen. Es heißt ja nicht ohne Grund Bewerbung – mache also Werbung für dich, und zwar mit einem individuellem Anschreiben. Übertriebene professionalität, die nicht zu dir und dem Ausbildungsplatz oder der Stelle für Berufseinsteiger passt, ist übrigens total fehl am Platz. Wir wollen dich kennen lernen und uns nicht durch hochliterarische Formulierungen kämpfen, das bist dann auch nicht Du selbst und das wissen wir.

Wenn Du darauf hoffst, für das nächste Bewerbunganschreiben schnell und einfach in eine Vorlage aus dem Internet oder Bewerbungsratgebern zu kopieren und umschreiben zu können, wirst du leider enttäuscht werden. Nicht ist langweiliger als ein Standard-Einleitungssatz vom Typ “Hiermit bewerbe ich mich…” Eine typische Einleitung, die nur ausdrückt, dass dir kein eigener guter erster Satz eingefallen ist oder du keine Lust hattest, die Bewerbung zu schreiben. Auch Floskeln wie “Mit großer Freude habe ihre Stellensanzeige gelesen …” sind ungerne gesehen. Daran ist zwar grundsätzlich nichts falsch, aber sie sind langweilig und stehen zu oft in jeder beliebigen Bewerbung.

Das perfekte Bewerbunganschreiben für jede Stelle und jeden Bewerber gibt es nicht. Dennoch lässt es sich für eine konkrete Stelle und einen konkreten Bewerber formulieren, wenn Du dich gründlich über unsere  Stellen und unser Unternehmen informierst, bevor Du dich bewirbst. In den Stellenausschreibungen steht schon (fast) alles über uns, was wir von dir erwarten und was wir dir anbieten können.

Dass Rechtschreib- und Tippfehler im Anschreiben tabu sind, müssen wir nicht extra betonen, oder? Um diese zu vermeiden, ist die Rechtschreib-Korrektur von Microsoft Word oder anderen Textverarbeitungsprogrammen jedoch definitiv nicht ausreichend! So gut diese auch sein mögen, manche Fehler oder Formulierungen findest Du nur beim Korrekturlesen. Diese Zeit musst  Du dir einfach nehmen. Im Besten Falle lässt Du auch noch eine weitere Person gegenlesen um ganz sicher zu sein, dass sich kein Fehler mehr versteckt hat.

Wenn Du selbst mit deinem Anschreiben zufrieden bist, trotz der von uns gewünschten Kreativität die gängigen Formalitäten eingehalten und vor allem vollständig sind (Absender, Adressat, Betreff usw.) solltest Du dich noch darüber informieren, wie du uns deine Unterlagen zuschicken solltest. Dieser kleine Tipp steht in allen unseren Stellenausschreibungen.

PS: Der Schlusssatz ist genauso wichtig wie der Einleitungssatz, auch hier solltest Du nicht auf Standardvorlagen wie „...würde mich freuen...“ oder „Ich wäre Ihnen...“ zurückgreifen, hier findest Du mit Sicherheit viel bessere Alternativen die nochmals betonen, was Du von uns erwartest.


Gleich nach den Feiertagen, am 27. Dezember, kümmern wir uns um euren Lebenslauf,  bis dahin wünschen wir euch schöne Weihnachten und erholsame Feiertage.